Projektrahmen: „City-Trips & Adventure Time“ (gemäß Projektstruktur 2025) Zielsetzung: Soziale Teilhabe, Erprobung barrierefreier Reiseketten (Bahn/ÖPNV) und Förderung der Gruppendynamik durch gemeinsame Kulturerlebnisse.
Inhaltliche Zusammenfassung
Die Exkursion in die bayerische Landeshauptstadt München diente der Erweiterung des Aktionsradius unserer Teilnehmenden und der Überprüfung inklusiver Standards in einer weiteren europäischen Metropole.
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Inklusive Mobilität: Die Anreise erfolgte gemeinschaftlich per Bahn, wobei der Fokus auf der Bewältigung von Umstiegssituationen und der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs vor Ort lag.
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Städtische Infrastruktur: Beim Stadtbummel im Bereich Marienplatz/Fußgängerzone wurde die Barrierefreiheit historischer öffentlicher Plätze evaluiert. Die Gruppe nutzte die Gelegenheit für niederschwellige Sightseeing-Angebote.
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Technik & Innovation: Der Besuch der BMW Welt bot Einblicke in die Mobilität der Zukunft. Hier stand vor allem die Zugänglichkeit moderner Ausstellungsarchitektur im Vordergrund.
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Natur- & Tiererlebnis: Im Tierpark Hellabrunn konnten barrierefreie Rundwege für ein intensives Naturerlebnis genutzt werden, was einen wichtigen Ausgleich zum urbanen Raum darstellte.
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Kulturelle Teilhabe: Der Besuch traditioneller gastronomischer Einrichtungen (Hofbräuhaus) förderte die soziale Interaktion und das Erleben lokaler Brauchtumskultur im inklusiven Kontext.
Historische Parallele
„Wenn ich die Aufnahmen aus München sehe, muss ich unwillkürlich an die Erzählungen über unsere erste Vereinsfahrt nach Linz im Jahr '94 denken. Ich bin zwar selbst erst ein paar Wochen vor der Gründung der ‚Brücke‘ im Jahr 1983 geboren, aber diese Geschichten gehören für mich zum Fundament unserer Identität. Damals war das Team noch mit zwei geliehenen Kleinbussen unterwegs und jede einzelne abgesenkte Bordsteinkante wurde gefeiert wie ein kleiner Sieg. Wenn ich heute erlebe, mit welcher Souveränität unsere Leute die BMW Welt oder das Münchner Stadtzentrum erobern, wird mir wieder bewusst, wie viel wir in den letzten 40 Jahren in Sachen Mobilität und Selbstverständnis bewegt haben. Wir sind nicht mehr nur dabei – wir gehören ganz selbstverständlich dazu.“
Zeitzeugen & Film
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